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Private Krankenversicherung (PKV)

Wer kann sich wie privat versichern?

Selbständigen und Freiberuflern sowie Angestellten mit einem Einkommen über der Jahresarbeitsverdienstgrenze ist es freigestellt, sich mit einer privaten Krankenvollversicherung gegen alle Kosten zu versichern, die bei medizinisch notwendiger ambulanter- oder stationärer-, ärztlicher- oder zahnärztlicher Behandlung, oder die infolge krankheitsbedingter Arbeitsunfähigkeit durch Einkommensausfall entstehen. Etwa jeder zehnte Deutsche ist in dieser Form privat versichert.

Gesetzlich Versicherte finden bei den Unternehmen der Privaten Krankenversicherung eine Vielzahl von sogenannten Zusatzversicherungen zum Ausgleich von Leistungsdefiziten gesetzlicher Krankenkassen. Beihilfeberechtigte Beamte finden bei der Privaten Krankenversicherung die erforderliche Restkostenversicherung für Leistungen, die der Dienstherr nach den Richtlinien nicht vergütet.

Die Vorteile der Privaten Krankenversicherung (PKV) liegen auf der Hand:

• Der Versicherungsumfang lässt sich weitgehend frei nach den eigenen Anforderungen, Bedürfnissen und Vorstellungen individuell zusammen stellen.
• Die deutlich höheren Leistungen bewirken in der Regel ein intensiveres Engagement auf Seiten der Erbringer medizinischer Leistungen.
• Viele PKV-Unternehmen bieten ihrer Kundschaft zusätzlich interessante Serviceleistungen.

Privat Versicherte genießen neben dem Komfort auch ein hohes Maß an Sicherheit und Zuverlässigkeit. Materiell wird die Private Krankenversicherung nach den Prinzipien der Kapitaldeckung betrieben. Rechtlich ist der private Versicherungsvertrag in einem umfassenden, stabilen und bewährten Regelwerk verankert. Seit 2009 besteht in Deutschland allgemeine Krankenversicherungspflicht, die auch durch die Private Krankenversicherung erfüllt wird.